In der mesopotamischen Medizin wurden bereits vor über 5000 Jahren Entgiftungstherapien genauso beschrieben wie in der ägyptischen Medizin. Und was amerikanischen Schamanen, Azteken und Mayas bekannt war, haben zuvor schon Römer und Griechen angewandt. Entgiftungstherapien spielten und spielen auch in all den Bädern von England bis Asien eine zentrale Rolle.
Von den Aborigines, afrikanischen Heilern, der Traditionellen Chinesischen Medizin und dem indischen Ayurveda können wir ebenfalls lernen, welch positiven Einfluss eine Entgiftungstherapie auf unseren Körper hat. Vor allem aber auch Pfarrer Kneipp hat uns gelehrt, dass wir dieses alte Wissen nicht vergessen dürfen.
Intensive Entgiftungsmaßnahmen haben außerdem auch einen direkten Einfluss auf das Schmerzempfinden, was für Krebspatienten (auch wegen des großen Milchsäureproblems) von großer Bedeutung ist.
Regelmäßige Entgiftungsmaßnahmen und geeignete Maßnahmen zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes sind daher wesentliche Bestandteile des 3E-Programms.
Für Krebskranke sind eine Entgiftung und die zukünftige Vermeidung von Giften oftmals lebensentscheidend. Ebenso spielen ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt und die Darmreinigung eine wichtige Rolle.
In unserem Körper entstehen durch Stoffwechselprozesse ständig Säuren wie Harnsäure, Kohlensäure Milchsäure oder gar Salzsäure. Können diese nicht ausgeschieden werden, führt dies zu einem Zustand der Körperübersäuerung (Azidose) und damit zur Zellzerstörung. Nicht natürliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, denaturierte Kost sowie Ärger und Stress – vor allem auf psychisch-seelischer Ebene, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich.
Oberstes Gebot für jeden Krebskranken sollte aber auch die Vermeidung der Aufnahme von Giftstoffen sein. Was nützen die besten Entgiftungsmaßnahmen, wenn gleichzeitig wieder Gifte zugeführt werden.
Bei der Nahrung sollte ausschließlich Bio-Ware verwendet werden. Auch bei Kosmetika und Waschmitteln ist unbedingt auf die Inhaltsstoffe zu achten. Meiden sollte man alles, was Fluorid, Propylalkohol und Aluminium enthält.
Auch von Mikrowellen sollte man unbedingt die Finger lassen und elektromagnetische Belastungen möglichst gering halten. Über Textilien, vor allem über Billigtextilien, werden wir ebenfalls mit Giftstoffen kontaminiert. Daher sollte beim Kauf von Textilien darauf geachtet werden, woher sie stammen und wer sie produziert hat. Künstliche Fasern haben außerdem den Nachteil, dass sie den Energiefluss unseres Organismus stören. Daher sollte verstärkt auf Naturprodukte wie Wolle oder Baumwolle geachtet werden. Krebspatienten sollten vor allem das Schlafzimmer auf Erdstrahlen untersuchen lassen. Auch das ständige Tragen von geschlossenem Metallschmuck kann negative Auswirkungen haben und das Fließen von Energie verhindern.
Mehr zum Thema Entgiftung können Sie auch nachlesen im Buch von Lothar Hirneise Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe (erschienen im Sensei Verlag).
