Die Diagnose Krebs trifft nahezu jeden unvorbereitet, konfrontiert mit vielen Fragen und stellt eine besondere Herausforderung dar.
Wie kommt es, dass trotz Milliarden an Forschungsgeldern ein wirklich erfolgreiches Krebsheilmittel noch nicht gefunden wurde. Im Gegenteil, die Krebsrate in den westlichen Industriestaaten steigt ständig an. Dabei gibt es seit mehreren Jahrzehnten in der Onkologie kaum Fortschritte, ja teilweise sogar Rückschritte. Immer mehr Menschen sterben an Krebs. Regelmäßig erfahren wir von neuen Chemotherapien, monoklonalen Antikörpern, Angiogeneseblockern, Wachstumsinhibitoren und neuesten Gentechnologien. Die Statistiken sehen dennoch immer schlechter aus, denn wir sind noch immer weit davon entfernt, zu verstehen, wie Krebs entsteht und wie man ihn behandeln kann.
Krebs ist eine Erkrankung, die zum Tode führen, aber auch geheilt werden kann. Sie bedeutet jedoch immer Veränderung. Tausende von Krebspatienten, deren Krankengeschichten ausgewertet wurden, haben gezeigt, dass Krebs auch in einem so genannten finalen Stadium heilbar ist und dass es keine Spontan- oder Wunderheilungen gibt. Alle Überlebenden hatten sich einer ganzheitlichen Therapie unterzogen und hart und sehr diszipliniert an ihrer Heilung gearbeitet.
Kausanetik nach Lothar Hirneise
Hierbei geht es darum, dass nichts, absolut gar nichts, auf dieser Welt zufällig geschieht oder nur negativ ist.
Unter dem Blickwinkel des Überlebens betrachtet, ergibt jede Krankheit, jedes Symptom einen Sinn. Alles, was auf der physischen oder psychischen Ebene geschieht, ist nichts anderes als ein Regulationsmechanismus, der nur einem Zweck dient, dem Überleben.
Am Beginn einer jeden Therapie muss daher immer die Überlegung stehen, warum reguliert der Körper an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt auf diese Weise. Eine Heilung kann logischerweise nur dann entstehen, wenn die Ursachen für die Regulation beseitigt sind. Umgesetzt bedeutet dies, dass für jeden Kranken zum Beginn seiner Therapie der Schwerpunkt grundsätzlich auf der körperlichen und der geistigen Ebene angesetzt werden muss.
Ausgehend von diesen Grundgedanken muss jedes Krankheitsgeschehen analysiert werden, um so Rückschlüsse auf das therapeutische Vorgehen ziehen zu können.
Kausanetisches Arbeiten setzt eine offene Einstellung des Patienten voraus und verlangt eine intensive Zusammenarbeit mit einem speziell ausgebildeten Therapeuten.
Für einige Menschen liegt die Lösung in einer Ernährungsumstellung und Entgiftung (weil sie sich vorher schlecht ernährt haben), während für andere die Lösung in der psychischen oder spirituellen Sphäre liegt (etwa weil sie ernsthafte Beziehungsprobleme hatten oder längere Zeit im Beruf gemobbt wurden). Deshalb lautet Lothar Hirneises Rat für Krebspatienten, zunächst entgiften, dann gut ernähren und letztendlich glücklich sein (3E-Programm).
